Britische Versicherer sehen China und Indien nach Brexit als Top-Handelspartner

Versicherer sehen China und Indien laut Angaben des britischen Versicherungsverbands vom vergangenen Donnerstag als favorisierte Nicht-EU-Handelspartner nach dem Brexit und sprechen sich für bilaterale Handelsabkommen aus, um sicherzustellen, dass diese Länder ihre Einschränkungen bezüglich ausländischer Beteiligungen lockern.

Der Verband erklärte, dass er dem britischen Finanzministerium und dem Außenhandelsministerium eine Vorlage für die zukünftige Behandlung von Finanzdienstleistungsgeschäften geliefert hätte, die in die Verhandlungen mit eingebracht werden könnte.

Wenn Großbritannien die EU verlässt, müssen mit zahlreichen Ländern neue Handelsabkommen geschlossen werden.

Die Vorlage ist das Ergebnis mühsamer Lobbyarbeit der Versicherer. Diese befürchten, dass ihre Interessen, im Rahmen der Bemühungen angesichts der Brexit-Verhandlungen bei der Regierung Gehör zu finden, von denen des Bankensektors unterminiert werden.

„Unsere Branche hat Bedürfnisse und Prioritäten, die sich von denen anderer Dienstleister im Finanzsektor unterscheiden", sagte Hugh Savill, Regulierungsdirektor beim britischen Versicherungsverband in einer Stellungnahme.

Die EU hat aktuell keine Handelsbeziehungen mit China und Indien. Nordamerika und Europa machen den Großteil des allgemeinen internationalen Versicherungsgeschäfts Großbritanniens aus.

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(Quelle: Business Insurance, 8. Februar 2018, http://www.businessinsurance.com/article/20180208/NEWS06/912319078/British-insurers-see-China-India-as-top-non-EU-markets-after-Brexit)

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